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MrPablo übernimmt Leitung der CS:GO Community

Nach dem Vorstands-Treffen bei Benjamin "Chicken" - wir werden noch eine weitere News dazu schreiben - war klar, wir brauchen jemanden neuen für den Posten des CS:GO Community Leiters. Bereits am Wochenende sind Namen vorgeschlagen worden und nun können wir direkt Jan "MrPablo" in der Position begrüßen.

Ab sofort ist Jan für die Spieler zuständig und wird sich um das Wohl der Community kümmern. Weiterhin wird er Team Captain des neu geformten, kompetitiven Community-Teams sein.

Aktuelles Lineup des Teams:
Jan "MrPablo" P.
Til "Ruhrpotter" K.
Oliver "Puma" L.
Tim "MaD Lion" S.

Zwei weitere Spieler sind bereits in Gesprächen und werden, wenn alles klappt, zeitnah bekannt gegeben.

Das neue Community Team wird, sobald der Kern des Teams steht und die ersten Trainings gelaufen sind, als eigenes Team bei uns auflaufen. Welche Ligen und Cups angestrebt werden, wird sich ebenfalls dann herausstellen. Unterstützt wird das Team durch Michal "emJ" - seine Erfahrungen können dem Team genug Input geben, um sich individuell optimal zu entwickeln.

Die Folgen von Valves Coaching-Einschränkung

In der vergangenen Zeit haben viele Teams einen Coach benutzt, der ihnen im Game zur Seite stehen sollte. Valve limitiert jedoch nun diese Rollen und gibt für von ihnen gesponserten Events klare Regeln vor, was Coaches dürfen und was nicht. Mehr dazu im Folgenden...

Die ehemalige Funktion des Coaches

Zuletzt sind Coaches von CS:GO Teams vor allem dadurch aufgefallen, dass sie oft als ein sechster Spieler agiert haben. Die Ninjas in Pyjamas sind ein gutes und bekanntes Beispiel für die frühe Nutzung eines Coaches. Bereits 2014 konnte man feststellen, dass auf LAN-Events hinter ihnen HeatoN oder pita zu finden war. Diese hatten die Intention, sich besonders auf das Spiel der Gegner zu konzentrieren und Tipps zu geben, wie man zu handeln und gegen seine Gegner vorzugehen habe. Mit der Zeit kamen dann immer mehr Teams auf die Idee, sich ebenfalls einen Coach anzuschaffen.

In der letzten Zeit war es jedoch meist so, dass Teams einen Coach als sechsten Spieler nutzten und so jemanden hatten, der sowohl das In-Game-Leading, als auch die Echtzeit-Analysen bzgl. des Spiels des eigenen und des gegnerischen Teams anzustellen. Wer selber In-Game-Leader eines Teams ist oder war, der weiß, wie schwer es ist, sich vollkommen auf das Callen und Führen des Teams durch das Spiel ist und sich gleichzeitig auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Dadurch wurde den Spielern praktisch die Rolle des In-Game-Leaders dem Coach übertragen, der sich ja schließlich nicht auf sein Spiel konzentrieren musste, da er selbst nicht spielt. Somit hat man einem Spieler des Teams die Last des Leadens abgenommen und dieser kann sich voll auf sein eigenes Spiel konzentrieren.
Quelle: HLTV.org


Valves neue Regelung

Mit Valves neuer Regelung ist es Coaches auf den von ihnen gesponserten Events nicht mehr erlaubt, dauerhaft mit den Spielern zu kommunizieren und auf diese Art als sechster Spieler zu wirken. Die neue Regelung sieht vor, dass sich die Spieler mit ihrem Coach nur im Warmup, in den Halbzeiten oder in den vier verfügbaren 30-Sekunden-Pausen beraten dürfen.

Die Folgen für die Teams

Für die Teams heißt das wiederum, dass sie wieder feste In-Game-Leader innerhalb des Spielgeschehens brauchen und somit ein Spieler sich wieder auf sich selbst und die Taten des ganzen Teams fokussieren muss. Teams wie Natus Vincere oder Team Liquid hatten sich zuletzt komplett auf ihren Coach verlassen, was das In-Game-Leading angeht. Daraus folgt, dass sie eine Umstellung innerhalb des Teams vornehmen müssen und sich wieder überlegen müssen, wer denn nun callt und sich wieder völlig daran gewöhnen. Desweiteren dürfte den Coaches nun auch weniger Aufmerksamkeit zukommen, da sie weniger Wirkung im Spiel haben werden und evtl. nicht mehr so gefragt sind wie vorher.


Meine Meinung

Im Großen und Ganzen finde ich die neue Eingrenzung der Coaches gut. Wie Valve sich auch selbst geäußert hat, sucht man das beste Fünf-Mann-Team in Counter-Strike und das sollte meiner Meinung nach auch das Ziel sein. Ein Coach sollte ein Team beraten und voranbringen, aber nicht wie ein sechster Spieler handeln oder von außen sämtliche Übersicht über das Team und seine Gegner behalten.

Schreibt uns ruhig in Kommentare, ob ihr die Änderung von Valve gut oder schlecht findet!

Kein weiterer CS:GO Major mehr in diesem Jahr - ist das jetzt gut oder schlecht?

Vor wenigen Tagen hat Valve bekannt gegeben, dass in diesem Jahr keine weiteren CS:GO Major mehr stattfinden werden. Der nächste Major soll daher erst im Januar nächsten Jahres stattfinden. Somit bleibt die ESL One Cologne der letzte Major für dieses Jahr. Während 2014 und 2015 jeweils drei Major ausgetragen wurden, belässt Valve es dieses Jahr bei zwei statt drei. Was ich davon halte, erfährst du in diesem Artikel.




Was ist positiv?

Zuerst gilt zu erwähnen, dass neuere Teams bzw. Teams, die kürzlich Wechsel vorgenommen haben, mithilfe einer so langen Pause bessere Chancen haben, sich auf den kommenden Major vorzubereiten und sich als Team einzuspielen. Dazu kommt, dass sie sich besser auf andere Turniere fokussieren können und nicht den Druck haben, in sehr naher Zukunft Vorbereitungen für einen kommenden Major treffen zu müssen.

Zudem gibt es aufgrund des immer größer werdenden Interesses an CS:GO als eSport fast schon eine Übersättigung an Turnieren und Ligen im Profibereich, sodass ein einziges, sehr großes Turnier ebenfalls Stress von den Schultern der Spieler und Organisationen nimmt. In der Vergangenheit kam es bereits dazu, dass einzelne Teams sich zwischen zwei Ligen oder gar zwei zeitgleich gesetzten Spielen entscheiden mussten, wodurch manche Ligen gezwungenermaßen kürzer treten mussten.

Außerdem glaube ich kaum, dass ein fehlender Major große Auswirkungen auf die Umsätze einzelner Profispieler haben könnte. Laut eines Berichts von Playnation beliefen sich die Umsätze im eSport im Jahr 2015 nur zu 7% aus den Preisgeldern. Den größten und schwersten Teil machen demnach Sponsoring und Marketing aus, und zwar mit 77%.

Was ist negativ?

Negativ ist natürlich, dass diverse Firmen durch den verschobenen Major weniger Umsatz machen. Durch fehlende Team Sticker verdienen die Organisationen und natürlich Valve weniger Geld. Die Dreamhack, die sonst immer einen Major pro Jahr gehostet hat, muss dieses Jahr passen. Denn wo es keinen Major gibt, gibt es auch keine Verdienste durch einen Major, wie es die vorherigen Jahre der Fall war. Wie viel Umsatz durch einen CS:GO Major generiert wird, konnte ich leider nicht herausfinden.

Verständlicherweise sind auch eSport-Fans in irgendeiner Weise von einem Ausfall eines Majors betroffen. Für die gibt es dann nicht mehr die sonst so beliebten Sticker und man muss viel länger auf den nächsten Major warten, als es vorher der Fall war. Außerdem werden mit jedem Major auch neue Counter-Strike-Begeisterte zu CS:GO und vor allem zu den Twitch-Streams eines Majors gezogen. Das bleibt dann für den Rest von 2016 allerdings in dieser Form aus.

Mein Fazit

Alles in Allem finde ich nicht, dass die Verschiebung des Majors etwas Negatives ist. Natürlich fällt dadurch Umsatz weg, doch es gibt genügend andere Ligen und Turniere und durch die zusätzliche Pause haben die Teams mehr Zeit, um sich vorzubereiten und sich einzuspielen, falls sie Spieler gewechselt haben. Dementsprechend sollte die Leistung der Teams beim nächsten Major umso höher sein und man kann sich auf einen potentiell sogar noch spannenderen Major freuen!

Mich würde weiterhin interessieren, was eure Meinung dazu ist. Schreibt sie gerne in die Kommentare und teilt sie mit uns!
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